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Pressing
Viele Seniorentrainer aller Spielklassen wollen zwar junge Spieler
in ihre Mannschaften integrieren, stellen jedoch taktische Defizite
der soeben aus der A-Jugend entwachsenen Spieler fest. Selbst
in der höchsten Juniorenklasse, der Regionalliga, wirkt Pressing
zuweilen umorganisiert, da sich nicht die gesamte Mannschaft an
dieser offensiven Verteidigungsform beteiligt. Da jedoch 15-18
jährige Spieler sowohl das Interesse wie auch den Willen
zur Übernahme von Verantwortung zeigen, zudem ihre intellektuellen
Fähigkeiten sie für komplexere Spielhandlungen eignen,
sollten bereits in diesen Altersklassen Elemente mannschaftstaktischer
Verhaltensweisen im Trainingsprozess eine höhere Gewichtung
erfahren.
Vielleicht unterschätzen die Trainer ihre Spieler- wer sich
aber einmal erkundigt hat, wie viel taktisches Verständnis
in anderen Sportspielen wie Volleyball, Handball oder Basketball
aufweisen, wird hier schnell umdenken können.
Was ist Pressing?
Moderne Abwehrsysteme sind durch die Verengung des Spiel- und
Handlungsraumes für den jeweils Ballbesitzenden Spieler der
angreifenden Mannschaft gekennzeichnet, indem er in einer 2 zu
1 Überzahl bekämpft wird. Gleichzeitig soll sein Abspiel
auf in Ballnähe befindliche Mitspieler durch enge Deckung
dieser Akteure verhindert werden. Die "Verkürzung"
des Spielfeldes geschieht durch eine Tiefenstaffelung des Mannschaftsverbandes
auf maximal 40 Meter.
Pressing wird im Jugendbereich häufig beobachtet aber zumeist
untergeordnet praktiziert. Im D- oder C Juniorenbereich bedrängen
die offensiv eingestellten Spieler (Stürmer und Mittelfeldspieler)
den jeweils in ihrem Raum Ballführenden Gegenspieler, was
ihre Trainer zuweilen mit Anweisungen wie "drauf", "pressen"
oder "lauf ihn an" fördern. Diese Handlungen können
wir jedoch noch nicht als Mannschaftspressing bezeichnen, weil
es sich hier vornehmlich um ein Individualverhalten handelt. Pressing
hingegen zeichnet sich durch den geplanten, mannschaftlichen Versuch
aus, die oben beschriebenen Zielsetzungen zu erreichen. Pressing
ist nicht an ein bestimmtes Deckungs- oder Spielsystem (Raumdeckung
oder Mannschaftsdeckung, 4-4-2 oder 3-5-2) gebunden, die entsprechenden
Laufwege in einer Spielkonzeption ohne Libero sind allerdings
übersichtlicher und somit im Juniorenbereich effektiver zu
vermitteln. In dieser Organisation werden alle Spieler für
die Notwendigkeit mannschaftstaktischen (Defensiv) Verhaltens
sensibilisiert.
Deshalb ist den Spielern zunächst die Einsicht zu vermitteln,
dass Pressing eine mannschaftliche Verteidigungsform ist, an der
sich demnach alle, auch der Ballentfernteste Spieler, durch Staffelung
in Tiefe und Breite beteiligen müssen, um keinen Pass oder
Dribbling des Ballführenden Spielers zuzulassen.
Pressingformen:
Wir unterscheiden 3 Formen des Pressingspiels, wozu das Spielfeld
gedanklich in 3 sich jeweils überscheidende Zonen aufgeteilt
wird. Die im unteren Bild dargestellten Zonen bezeichnen jeweils
die optimale Verengung der Spielräume bei gegnerischem Ballbesitz
im torfernen Zonenbereich. Dadurch werden auch mögliche Veränderungen
des Defensivverhaltens im Verlauf des gegnerischen Aufbaus berücksichtigt.
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Die Einteilung des Spielfeldes
Die
Einteilung des Spielfeldes in Zonen bietet eine Orientierungshilfe
für mannschaftstaktische Abstimmungen,
Trainingsformen
zum Pressing sollten möglichst auch in diesen Zonen
organisiert werden.
Gleichwohl
sind die Zonen, aber auch die jeweiligen Pressingformen
nicht als starre, sondern als flexible, sich überschneidende
Spielfeldbereiche zu verstehen.
Die
Mannschaft soll jeweils versuchen, ihre "kurze"
Tiefenstaffelung möglichst lange beizubehalten.
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| Abwehrpressing |
- Zone von Mittellinie bis eigene Grundlinie
- Alle Spieler ziehen sich in die eigene Hälfte zurück
- Gegner soll spätestens 20 bis 25 Meter vor dem
Tor abgefangen werden
- Konterspiel, erfordert zweikampf- und kopfballstarke
Spieler, hohe Laufarbeit der Offensivspieler
- Umstellung auf Mittelfeld- oder Angriffspressing schwierig
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| Mittelfeld-Pressing |
- Mittleres Spielfelddrittel, 30 bis 40 Meter lang
- Spitzen ziehen sich zunächst bis Nähe Mittellinie
zurück, um Gegner zum geordneten Spielaufbau zu veranlassen
- Dann durch vorschieben aller Spieler um ca. 10 Meter
Pressingmöglichkeiten herstellen
- Flexibles Abwehrverhalten, ermöglicht schnelles
Spiel hinter die Abwehr und Angriffspressing
- Torhüter an Strafraumlinie
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| Angriffspressing
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- Druck auf den Gegner bereits in Strafraumnähe ausüben
- Anfällig für weite Pässe oder Befreiungsschlag
- Hohe psychische Belastung
- Nur Zeitweise oder bei Rückstand anwenden
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Abwehrpressing vor dem eigenen
Tor:
Die gesamte Mannschaft lässt sich zurückfallen und
versucht, mit einer dicht gestaffelten Deckungsformation den Gegner
unter Druck zu setzen. Das eigene offensive Spiel ist auf das
Konterspiel ausgerichtet. Schnelles Überbrücken der
Räume nach der Balleroberung durch geradliniges Spiel nach
vorn. Elemente des Konters sind Steilpässe oder Diagonalpässe,
Tempodribblings oder Kombinationsspiel über wenige Stationen.
Ziel: Mit einem kompakten Deckungsverbund den Gegner spätestens
25 Meter vor dem eigenen Tor zu stellen und gleichzeitig große
Räume für das Konterspiel schaffen. Die Stürmer
ziehen sich bis in die eigene Spielhälfte zurück, was
eine sehr hohe Laufarbeit verlangt und nach dem Ballgewinn lange,
Kraftraubende Wege bis zum gegnerischen Tor bedeutet.
Mittelfeldpressing:
Alle Spieler bilden eine enge Deckung in einem 30 bis 40 Meter
langen Raum im Bereich der Mittellinie. Nach Balleroberung können
schnelle Pässe hinter die gegnerische Abwehr gespielt oder
per Tempodribbling Alleingänge durchgeführt werden.
Zudem kann schnell auf die Dritte Pressingform umgeschaltet werden.
Ziel:
Nach Ballgewinn schnelles Umschalten auf die Offensive
(auch für das Konterspiel geeignet) oder Beruhigung des Spiels
durch sicheren Spielaufbau.
Angriffspressing:
Angriffspressing ist die offensivste Pressingart. Dabei wird der
Ballführende Spieler (meist ist es der Verteidiger oder der
Torwart) bereits weit in dessen eigener Hälfte von den Angriffsspielern
attackiert, während die übrigen Mannschaftsteile entsprechend
vorschieben. Allerdings sollten nicht alle Feldspieler über
die Mittellinie vorrücken, da in diesem Fall die Abseitsregel
aufgehoben wäre.
Ziel:
Nach Balleroberung soll der schnelle Torabschluss gesucht werden,
da der Gegner noch im Umschaltprozess von Offensive auf Defensive
ist. Andererseits befinden sich noch mehrere gegnerische Spieler
in Ballnähe vor dem eigenen Tor, die den Ballbesitzer oder
den Stürmer sofort wieder bedrängen können. Zudem
begünstigt erfolgloses Angriffspressing einen schnellen Durchbruch
des Gegners.
Pressing ist eine situative Verteidigungsstrategie:
Es wird noch zu sehen sein, dass Pressing auf dem gesamten Spielfeld
praktiziert werden kann. Dies bedeutet jedoch nicht, dass seine
Anwendung jederzeit sinnvoll ist. Jedes individual-, gruppen-
oder mannschaftstaktische Verhalten ist Situationsabhängig.
Somit sind zunächst die für ein Pressing geeigneten
Spielsituationen festzulegen. Hier beschränken wir uns auf
die real im Spiel auftretenden Momente, die - sofern sie durch
vorherige Spielbeobachtung als typische Gegnermerkmale erkannt
wurden, durchaus bereits in der direkten Spielvorbereitung angesprochen,
geplant und gesteuert werden können. Dazu gehören z.
B. technische Defizite der Verteidiger, mangelndes Freilaufverhalten
von Mittelfeld- und/oder Angriffsspielern oder ein schwer bespielbarer
Platz. Allerdings ist vor einer ausschließlichen Ausrichtung
auf Pressing zu Spielbeginn bereits in der gegnerischen Spielfeldhälfte
zu warnen, da dieses Verhalten äußerst riskant ist
und bei nicht sofort eintretendem Erfolg Demotivierend sein kann.
Mögliche, für Pressing geeignete Spielsituationen oder
Konstellationen sind ungenaue Zuspiele der gegnerischen Mannschaft
im Mittelfeld, Rückpässe auf den Torhüter oder
Verteidiger, mangelndes Freilaufverhalten seitens des Gegners,
schlechte und die Ballannahme erschwerende Platzverhältnisse
sowie Einwurf und eigene, kurz abgewehrte Standardsituationen.
Üblich ist das Angriffs- oder Mittelfeldpressing bei eigenem
Rückstand in der Schlussphase, möglich auch bei eigener
Führung, um sich nicht in die Abwehr zurückdrängen
zu lassen oder unter der psychischen Instabilität des Gegners
nach einem kurz zuvor erzielten Tor.
Regeln und Tipps für Coaching
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Regeln
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Tipps
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- Zentraler Spieler gibt Signale für Mannschaftsverhalten
- Hintermann gibt Anweisungen an vorderen Spieler
- Offensivspieler können Pressing initieren, müssen
aber die Anweisungen der tiefer gestaffelten Spieler befolgen
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- Kurze Kommandos
- Mitspieler namentlich nennen, besonders zum Sichern
und Einrücken
- Codes verwenden
- Stimmlage und Lautstärke der Absicht anpassen.
Kurz und aggressiv das Pressing einleiten, etwas ruhiger
beenden.
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Fragen und Fehler bei Pressing
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Fragestellungen
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Fehler
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- Wann attackiere ich den Ballbesitzer?
- Abwägung des Risikos: Gegnerdeckung oder den Mitspieler
die Lücke oder Passweg sichern?
- Wann sichere ich den Mitspieler?
- Wann stelle ich die Lücke oder Passweg zu?
- Wann decke ich eng, wann im Raum?
- Welchen Abstand nehme ich zu dem nicht ballbesitzenden
Gegenspieler ein?
- Kann ich diesen Spieler nach Zuspiel rechtzeitig stellen
oder sogar den Pass abfangen?
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- Pressing wird nicht von allen Spielern durchgeführt
- Kein Kommando zum Pressing
- Überhastetes, frontales Anlaufen des Ballbesitzers,
der dadurch Zeit für Alternativhandlungen gewinnt
- Raumdeckende Spieler passen ihre Position neuen Spielsituationen
nicht oder zu spät an
- Der Torwart rückt beim Mittelfeld- und Angriffspressing
nicht vor
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Drei Komponenten
des Pressing:
Pressing erfordert abgestimmte Verhaltensweisen der beteiligten
Spieler, die auch als Bedingungen Ballorientierten Abwehrverhaltens
bezeichnet werden.
Pressing auf den Ball:
Der Verteidiger läuft den Ballführenden Gegenspieler
schnell an, reduziert sein Lauftempo auf den letzen Schritt, bietet
ihm dabei möglichst nur eine Seite zum Dribbling an, indem
er ihn zumeist nach außen drängt und attackiert ihn.
Sichern und Lückenpressing:
Die Spieler, die den Angreifer nicht direkt attackieren, machen
die Räume und die Lücken um den attackierenden Spieler
eng. Bei Ballbesitz auf der Außenbahn sichert ein Spieler
auf der inneren Linie seitlich hinter dem pressenden Spieler,
andere stellen mögliche Passwege des Ballbesitzers zu oder
stellen sich so, dass sie ein mögliches Abspiel rechtzeitig
abfangen können. Bei Ballbesitz im Zentrum errichten die
sichernden Verteidiger ein Abwehrdreieck gegen den Ball, um bei
Dribbling oder Pass an dem attackierenden Mitspieler vorbei eingreifen
zu können.
Gegnerdeckung:
Gleichzeitig decken sie oder weitere Verteidiger die in Ballnähe
befindlichen Angreifer eng. Diese vielfältigen Handlungsmuster
bedürfen höchster Aufmerksamkeit. Wann ist es sinnvoll,
den Ballbesitzer zu attackieren oder nur zu stellen? Wann sichere
ich meinen Mitspieler, wann stelle ich den Passweg zu? Wann decke
ich eng, wann vergrößere oder verringere ich den Abstand
zum nicht Ballbesitzenden Gegenspieler, um möglicherweise
einen Pass auf diesen zu provozieren, den ich wiederum abfangen
kann. Die Entscheidung für eine Handlungsalternative muss
schnell getroffen werden. Daher ist es notwendig, die Bedingungen
für eine Entscheidung einzugrenzen. Das geschieht mit Hilfe
gegenseitiger Verständigung, die wiederum auf der Grundlage
im Training erarbeitet und festgelegter Automationen erfolgen
muss.
Häufige Fehler:
Gründe für erfolgloses Pressing können die nachfolgenden
Punkte sein:
- Es wird kein lautstarkes Kommando erteilt: Mitspieler die
die Pressing Situationen nicht erkannt haben, beteiligen sich
zu spät an den Aktionen.
- Nicht alle Spieler beteiligen sich am Pressing
- Langsames Anlaufen zum Ballbesitzer, der dadurch Zeit für
Alternativhandlungen gewinnt, z. B. einen langen Pass in die
Tiefe oder zum Flügelwechsel.
- Der Torhüter rückt beim Mittelfeld- und Abwehrpressing
nicht vor und kann erzwungene lange Pässe des Gegners nicht
abfangen.
Gegenseitiges Coaching:
Pressing kann nur erfolgreich sein, wenn gemeinsam agiert wird.
In Ballnähe dürfen keine freien Räume entstehen,
der Ballführende Angreifer muss durch Zeit- und Gegnerdruck
zu unüberlegten Handlungen verleitet werden. Alle Pressingformen
sind durch die Notwendigkeit des gegenseitigen Coaching gekennzeichnet.
Die Aufforderung zum Pressing durch den Trainer kann zwar als
übergeordnete Anweisung hilfreich sein, die jeweilige Situation
wird jedoch durch die Position des Balles und das Verhalten der
gegnerischen Mannschaft bestimmt. Die entsprechenden Reaktionen
und Verständigungen müssen durch die beteiligten Spieler
erfolgen.
Grundsätzlich gilt: Der Hintermann
hat die bessere Übersicht und organisiert die Aktionen des
Vordermannes: Das Signal zum Pressing soll möglichst ein
Innenverteidiger oder zentraler Mittelfeldspieler geben. Das Signal
kann auch durch das Verhalten eines eigenen Spielers gegeben werden.
Dieser soll das Pressing allerdings sofort abbrechen, wenn er
"von hinten" dazu aufgefordert wird. Im Idealfall ist
die gesamte Mannschaft so organisiert, dass alle Spieler eine
der aufgeführten, zum Pressing geeigneten Situation sofort
erkennen, einheitlich deuten und gemeinschaftlich das Pressing
einleiten.
Trainingsmethode Übung 1
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4 zu 5 auf zwei Tore
Beide
Teams befinden sich in ihrem Spielfelddrittel
Spieleröffnung
immer durch Unterzahlmannschaft, die versucht, gegen die
in die Mittelzone aufrückenden Verteidiger Tore zu
erzielen
Verteidiger
verschieben ballorientiert und versuchen, gegen den jeweiligen
Ballbesitzer eine 2 zu 1 Situation herzustellen.
Nach
Ballgewinn Angriff oder Konter auf das Unterzahltor
Spielfortführung mit möglichem Gegenangriff
der Unterzahlmannschaft bis zum erfolgreichen Torschuss
Bei
Seitenaus Neuaufbau durch die Unterzahlmannschaft
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Varianten:
- 4 zu 6 Spielern
- Seitenaus als Pressingsituation nutzen
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Trainingsmethode
Übung 2
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7
zu 7 auf eine Zielzone und ein Tor
Spieleröffnung
stets durch Abwurf des Torhüters
Verteidiger
staffeln sich in der Mittelzone
Angreifer
kombinieren in die Mittelzone und versuchen, von dort einen
in die Zielzone startenden Mitspieler anzuspielen.
Dieser
muss den Ball in der Zielzone annehmen
Verteidiger
schieben bereits während des Aufbaus und spielen in Mittelzone
Pressing
Nach
Balleroberung Konter oder Positionsangriff
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Varianten:
- Verteidiger dürfen erst nach zweiter Station der
Angreifer in Mittelzone Pressing spielen.
- Spiel auf 2 Tore: Anspiel auf einen sich 20 Meter vor
dem Tor anbietenden Angreifer, der versucht, gegen den
Torhüter ein Tor zu erzielen.
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Trainingsmethode
Übung 3
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4 zu 5 auf
3 kleine und 1 auf großes Tor
Spieleröffnung
durch Abwurf Torhüter auf Angreifer, die versuchen, gegen
die in ihrer Hälfte postierten Verteidiger Tore zu erzielen.
Es wird mit Abseits gespielt
Verteidiger
rücken bei geeigneter Situation wie Rückpass oder
Anspiel auf die Außenseite zum Angriffspressing vor
Kommando
erfolgt jeweils durch einen zentralen Verteidiger
Nach
Ballgewinn Angriff auf das Unterzahltor
Spielfortführung
mit möglichem Gegenangriff der Unterzahlmannschaft bis
zum erfolgreichen Torschluss
Bei
Seitenaus Neuaufbau der Unterzahlmannschaft
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Schwerpunkte und Hinweise:
- Gegenseitiges Coaching
- Einge Abstände zwischen den Verteidigern
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Trainingsmethode
Übung 4
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7
zu 7 auf zwei Tore
Beide
Mannschaften versuchen, gegeneinander Tore zu erzielen und
spielen bei gegnerischem Ballbesitz Pressing.
Bei
Spieleröffnung nach Tor oder Toraus staffeln sich die
Verteidiger jeweils in ihrer Spielfeldhälfte.
Die
tief gestaffelten Verteidiger der Pressing spielenden Mannschaft
sollen jedoch nicht über die Mittellinie vorrücken.
Bei
Seitenaus wird Einwurf und Pressing praktiziert
Mit
Abseitsregel trainieren.
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Schwerpunkte und Hinweise:
- Auf Tiefenstaffelung beim Angriffspressing achten
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