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Ausdauer
Als Ausdauer bezeichnet man im allgemeinen die Wiederstandsfähigkeit
des Organismus gegen Ermüdung bei länger andauernden
Belastungen. Somit ist Ausdauer charakterisiert durch die Fähigkeit,
eine gegebene Belastung über einen möglichst langen
Zeitraum durchhalten zu können. Die typischen Ausdauersportarten
sind Laufen, Schwimmen, Skilanglauf oder Radfahren. Auch "Spielen"
kann bei entsprechender Belastungsdosierung in vielseitiger Form
genutzt werden.
Jeder gesunde Mensch kann Ausdauersport betreiben. Bei Personen
ab dem 40. Lebensjahr, die längere Zeit keiner sportlichen
Betätigung nachgekommen sind, sollte jedoch ärztlicher
Rat und eine Eignungsuntersuchung erfolgen.
Anpassungserscheinungen:
- Vergrößerung des Herz-/Schlagvolumens
- Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahmefähigkeit
- Stoffwechselreaktionen, beispielweise günstige Beeinflussung
des Fettstoffwechsels
- Auswirkungen im Bereich des Nervensystems
Belastungshinweise und Zielsetzungen
- Belastungspuls: 220 minus Lebensalter, davon ca. 65 % bis
70 % ergibt Pulsfrequenz
Ein
Beispiel:
Ein Sportler von 36 Jahren = 220 – 36 = 184 ergibt ein Puls von
119 bis 128
Cooper Test
Ausdauervermögen eines Spieler kann man am Cooper-Test -
benannt nach Kenneth Cooper - messen. Mit diesem Test können
keine anderen Werte ermittelt werden. Innerhalb von 12 Minuten
soll auf einer messbaren Wegstrecke eine möglichst große
Wegstrecke zurückgelegt werden. Die folgende Tabelle kann
als Anhaltspunkt dienen.
| Kondition |
zurückgelegte
Wegstrecke |
| sehr gut |
3000 Meter und mehr |
| gut |
2600 Meter |
| befriedigend |
2400 Meter |
| mangelhaft |
2000 Meter |
Methoden des Ausdauertrainings
im Überblick
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Methode
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Belastungsdauer
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Wirkung
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| Extensive Dauermethode |
- Leichte bis mittlere Belastungsintensität unter
bzw. an der aeroben Schwelle.
- Für die Regenerationsbeschleunigung ca. 30 Minuten
zum Fettstoffwechseltraining etwa 90 Minuten.
- Pulsfrequenz bei 130 - 150 / Min.
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- Ökonomisierung der Herzarbeit
- Verbesserung der peripheren Durchblutung und des Fettstoffwechsels
- Verbesserung der Grundlagen im Fettverbrennungsbereich
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| Variable Dauermethode |
- Die Belastungintensität wechselt zwischen leicht
und submaximal
- Mindestens 45 Minuten, um die entsprechenden Anpassungsreaktionen
im Organismus auszulösen
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- Verbesserung der Umstellung zwischen den verschiedenen
Energiebereitstellungsarten, der Herzarbeit und der Sauerstofftransportkapazität
- Erweiterung der aeroben Kapazität
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| Intensive Intervallmethode |
- Deutlich höhere Intensitäten
- 20 - 40 Sekunden, gefolgt von einer 30 - 90 sekündigen
Pause
- Nach 3 bis 4 Belastungen eine Unterbrechung von 3 -
5 Minuten
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- Erweiterung der aeroben Kapazität
- Verbesserung der Laktattoleranz und der kurzfristigen
Erholungsfähigkeit
- Beeinflussung der Schnellkraftausdauer
- Regenerationsdauer von 1 - 2 Tagen
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Energiebereitstellung
Erst nach 15 – 20 Minuten ist der Fettstoffwechsel so weit in
Gang gesetzt, dass er ca. 50–60 % der benötigten Energie
liefert. Vorher werden verstärkt Substanzen aus den Kohlehydratspeichern
der Muskulatur eingesetzt.
Ausdauer
Die Ausdauer ist sicherlich bei einer Ballsportart nicht alles,
aber sie ist die Grundlage von allem. Die beste Technik nützt
nichts, wenn die Koordination wegen fehlender Ausdauer deutlich
nachlässt. Die Ausdauer wird limitiert durch das Vorhandensein
von Energie und das durch Muskelarbeit anfallende, aber Leistungsbegrenzende
Laktat (Milchsäure). Diese banale Aussage ist die Grundlage
jedes Leistungssports.
Zur Situation
- Um sich ein Bild über den körperlichen Zustand
einer Mannschaft zu verschaffen, ist ein Eingangstest zu Beginn
der Vorbereitungsphase ein Muss. In der Regel wird jedoch darauf
verzichtet, da ein Laktattest für viele Amateurvereine
zu kostspielig ist und bekannte Tests, wie zum Beispiel der
Cooper-Test (maximal erreichbare Laufstrecke in 12 Minuten)
nur sehr wenig über Grundlagenausdauer auszusagen.
Keine Differenzierung
- Ohne die Erkenntnisse aus einem Eingangstest, ist es dem Trainer
nicht möglich, seine Gruppe nach Leistungsstufen einzuteilen.
Er kann so nicht den unterschiedlichen Veranlagungen seiner
Spieler ("Ausdauer" bzw. "Sprintertyp")
gerecht werden. Stattdessen werden alle "über einen
Kamm geschoren". Dies führt dazu, dass die Schwächeren
über- und die Stärkeren unterfordert werden.
Zu früh zu schnell !
- Es wird häufig zu früh zu schnell gelaufen. Folglich
wird nicht die Grundlagenausdauer trainiert, da die Reizintensität
zu hoch ist und die Spieler bereits in den anaeroben Bereich
hineinreichen. Aus diesem Grund tritt der gewünschte Effekt
- eine konditionelle Grundlage für den Verlauf der ersten
Halbserie zu gewinnen - nicht ein.
Zu viel ohne Ball und Spaß !
Obwohl im Amateurfußball die größten Defizite
im technisch-taktischen Bereich liegen, wird in den Vorbereitungsphasen
leider immer noch wertvolle Zeit verschenkt, indem der Ball in
dieser Zeit nur ein "Schattendasein" fristet. Stattdessen
müsste gefordert werden, technisch-taktische Inhalte in das
Training der Grundlagenausdauer zu integrieren. Allein aus Gründen
der Motivation wäre dies zu begrüßen.
Individuelle Schulung der Grundlagenausdauer
- Der Vergleich zweier Ausdauerprofile soll verdeutlichen, warum
in der Saisonvorbereitung im Ausdauerbereich sehr differenziert
vorgegangen werden muss.
Grundlagenausdauer - Eingangstest
Praktikables Verfahren
- Vorgestellt wird eine Testform, die keinen wissenschaftliche
Anspruch erhebt, ihre Umsetzbarkeit aber unter Beweis gestellt
hat, indem sie 3 Jahre im höheren Amateurbereich und 3
Jahre in der
B-Lizenz Aus- und Fortbildung im Fußballverband Niederrhein
ihre Anwendung fand und findet.
Organisation und Ablauf
- Voraussetzungen zur Durchführung sind ein festgelegter
Rundkurs (hier: 400 Meter-Bahn) und Pulsuhren zur Ermittlung
der Belastungs- und Erholungspuls.
- Es wird ein Testumfang gewählt, bei dem aeroben Leistungsfaktoren
bestimmend sind. In unsrem Bespiel laufen die Probanden eine
Strecke von 6,4 Kilometer. Die Strecke wird in zwei Etappen
a 8 Runden absolviert. Zwischen den Durchgängen pausieren
die Spieler 2 Minuten lang. Die Laufzeit beträgt im Normfall
25 bis 30 Minuten.
- Es bietet sich an, jedem Läufer einen Betreuer zuzuordnen.
Ein Betreuer erhält die Aufgabe, die fortlaufende Zeit
und die daraus resultierende Rundenzeit zu notieren. Weiterhin
trägt er die jeweils nach 400 Metern vom Läufer zugerufene
Pulsfrequenz und seine subjektive Einschätzung über
den Belastungsgrad der Testperson in den Testbogen ein.
- Aufgrund dieser Organisation benötigen Sie halb so viele
Messgeräte wie zu testende Spieler. Unter diesen Voraussetzungen
ist es möglich, alle Spieler innerhalb einer Trainingseinheit
zu testen. Aber auch mit weniger Messgeräten ist dieser
Test durchführbar, der Zeitrahmen verlängert sich
jedoch.
- Die Läufer werden instruiert, die Strecke in einem gleichmäßigen,
für sie schnellen Ausdauertempo zu laufen. Zu langsames
Laufen, aber auch Zwischen- oder Endspurts verfälschen
das Testergebnis. Der Test müsste in diesem Fall aufgrund
der mangelnden Aussagekraft wiederholt werden.
- Es empfiehlt sich, die Läufer in zeitlichen Abständen
starten zu lassen. So vermeidet man einen Wettkampfcharakter,
der ebenfalls zur Beeinflussung des Testergebnisses führen
muss.
Ermüdungsfaktor Laktatbildung
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A und B im Vergleich
- A läuft bei einem Tempo von 3,5 Metern / Sekunde
(1000 Meter in 4,35 Minuten) an der anaeroben Schwelle.
Er läuft also ein intensives Ausdauertempo mit ansteigender
Laktatbildung.
- B Läuft bei einem Tempo von 3,5 Metern / Sekunde
auf einem Laktatniveau von 2,5 mmol. Der Energiebedarf
wird also fast vollständig durch aerobe Stoffwechselprozesse
abgedeckt. B trainiert im extensiven Ausdauerbereich.
Der Körper bildet wenig Laktat. Der Energiebedarf
wird zu einem großen Teil durch Fettverbrennung
abgedeckt.
- A läuft bei einem Tempo von 4 Metern / Sekunde
(1000 Meter in 4,10 Minuten) im anaeroben Bereich. Er
geht dabei eine Sauerstoffschuld ein. Der rasch ansteigende
Laktatspiegel im Blut zwingt zum baldigen Abbruch der
Belastung.
- B befindet sich bei einem Lauftempo von 4 Metern / Sekunde
noch im intensiv aeroben Bereich. Er kann dieses Tempo
über einen längeren Zeitraum beibehalten, ohne
zuviel Laktat zu bilden.
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Rückschlüsse auf das Training
und den Wettkampf
- B kann über 90 Minuten eine höhere Dauerlaufleistung
absolvieren. Er bildet bei gleicher Leistung weniger Laktat
als A. Dies bedeutet, dass er sich nach einem Spiel aufgrund
der subjektiv geringeren Belastung rascher erholt und
somit sich auch schneller wieder intensiven Belastungen
unterwerfen kann.
- Folgen für das Training in dieser Phase:
A muss zur Schulung der Grundlagenausdauer langsamer laufen
(3,3 Meter / Sekunde). B hingegen weist bereits ein gutes
Ausdauerniveau auf. Er könnte also eher an persönlichen
Defiziten in anderen konditionellen Bereichen oder technisch-taktischen
Bereich arbeiten.
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Orientierungswerte
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Tabelle A Laufzeiten
/ Gruppen
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| pro Runde |
90 sek.
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95 sek.
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100 sek.
|
105 sek.
|
110 sek.
|
115 sek.
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| 400 m |
1.30
|
1.35
|
1.40
|
1.45
|
1.50
|
1.55
|
| 800 m |
3.00
|
3.10
|
3.20
|
3.30
|
3.40
|
3.50
|
| 1200 m |
4.30
|
4.45
|
5.00
|
5.15
|
5.30
|
5.45
|
| 1600 m |
6.00
|
6.20
|
6.40
|
7.00
|
7.20
|
7.40
|
| 2000 m |
7.30
|
7.55
|
8.20
|
8.45
|
9.10
|
9.35
|
| 2400 m |
9.00
|
9.30
|
10.00
|
10.30
|
11.00
|
11.30
|
| 2800 m |
10.30
|
11.05
|
11.40
|
12.15
|
12.50
|
13.25
|
| 3200 m |
12.00
|
12.40
|
13.20
|
14.00
|
14.40
|
15.20
|
| m/sek. Ausdauerschwelle |
4.45
|
4.22
|
4.0
|
3.81
|
3.51
|
3.18
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Trainingsmethode
Übung 1
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Technik- und Ausdauertraining
Die
Spieler mit Ball pendeln jeweils per Dribbling zwischen
2 Hütchen.
Spieleröffnung
immer durch Unterzahlmannschaft, die versucht, gegen die
in die Mittelzone aufrückenden Verteidiger Tore zu
erzielen
Verteidiger
verschieben ballorientiert und versuchen, gegen den jeweiligen
Ballbesitzer eine 2 zu 1 Situation herzustellen.
Nach
Ballgewinn Angriff oder Konter auf das Unterzahltor
Spielfortführung
mit möglichem Gegenangriff der Unterzahlmannschaft
bis zum erfolgreichen Torschuss
Bei
Seitenaus Neuaufbau durch die Unterzahlmannschaft
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Belastungsdosierung:
- Dauer: 30 bis 60 Sekunden, danach Aufgabenwechsel
- Wiederholungen: maximal 6 pro Serie
- 2 bis 5 Serien
- 4 Minuten aktive Pause zwischen den Serien
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Trainingsmethode
Übung 2
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Kombinieren
und Ausdauer
A
spielt einen hohen Flugball auf B, der annimmt.
A
läuft unterdessen um das Hütchen bei B herum und
bekommt von B den Ball in den Lauf gelegt.
A
führt sodann einen Doppelpass mit C aus und dribbelt
um das andere Hütchen. Spieler C bietet sich danach zu
einem 2. Doppelpass mit A an. Anschließend leitet A
mit Flugball auf B die nächste Aktion ein usw.
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Belastungsdosierung:
- Dauer: 30 bis 60 Sekunden, danach Aufgabenwechsel.
- Wiederholungen: maximal 6 pro Serie
- 2 bis 5 Serien
- 4 Minuten aktive Pause zwischen den Serien
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Trainingsmethode
Übung 3
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4 + 1 gegen
4 + 1
Gespielt
(auf Ballhalten) wird immer nur in einer Hälfte und zwar
in der, hinter deren Grundlinie der 5. Spieler der Ballbesitzer
agiert (5 zu 4 Überzahl für diese).
Die
andere Mannschaft soll, trotz Unterzahl durch geschicktes
Stören und Stellungsspiel an den Ball kommen.
Nach
Balleroberung muss sie das Spiel per Flugball sofort auf den
eigenen 5. Spieler in die andere Hälfte verlagern. Hier
kommt es wieder zu einem 5 gegen 4 usw. |
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Belastungsdosierung:
- 4 Durchgänge von 5 bis 6 Minuten
- 5 Minuten aktive Pause nach jedem Durchgang
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Trainingsmethode
Übung 4
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Organisation
10 Stationen
= 1 Durchgang
Je
2 Spieler A und B absolvieren die Stationen im Wechsel, Ersatzbälle
in der Zirkelmitte bereithalten.
Belastungsvariante
1:
30 Sekunden Belastung Spieler A, 15 Sekunden Wechselpause,
anschließend Spieler B (= 30 Sekunden Belastung und
60 Sekunden Pause je Spieler), 3 Durchgänge, nach jedem
Durchgang aktive Erholung von 5 bis 8 Minuten mit dem Spiel
6 gegen 2 (5 gegen 2).
Belastungsvariante
2:
A absolviert den Durchgang ohne Unterbrechung, 30 Sekunden
Belastung pro Station, 30 Sekunden Wechselpause, B assistiert.
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Station 1:
Einen vom Partner zugeworfenen Ball
im Wechsel links/rechts mit der Innenseite zurückpassen.
Station 2: Aus
der Rückenlage Oberkörper aufrichten und den zugeworfenen
Ball im Sitz zurückköpfen.
Station 3: Im
Stand den hoch zugeworfenen Ball von der Brust abtropfen
lassen (erster Kontakt) und mit dem Fuß (zweiter Kontakt)
zurückspielen.
Station 4: Im
seitlichen Unterarmstütz rechts (beide Beine gestreckt,
nur Fußaußenseite und Ellbogen berühren
den Boden) den zugeworfenen Ball mit dem linkem Vollspann
zurückspielen.
Station 5: Im seitlichen Unterarmstütz
links wie Station 4.
Station 6: Side-Steps
zwischen 2 Hütchen (Abstand 1 Meter). An jedem Hütchen
den hoch zugeworfenen Ball zurückköpfen.
Station 7: Zügiges Achterdribbling
zwischen 2 Hütchen (Abstand 2 Meter)
Station 8: In der Bauchlage den zugerollten
Ball abwechselnd mit dem linken/rechten Oberschenkel zurückspielen.
Station 9: Jede Seite einer 2 x 1
Meter großen Bodenmatte (Hütchenviereck) abwechselnd
mit linker/rechter Sohle im Rückwärtslauf umdribbeln.
Station 10: Jeweils nach Rückwärts-
oder Vorwärts-Lauf zwischen 2 Hütchen (Abstand
1 Meter) den zugeworfenen Ball im Wechsel links/rechts mit
dem Vollspann zurückspielen.
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Trainingsmethode
Übung 5
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Ablauf des
Spiels
Die
Mannschaften versuchen, den Ball im Zusammenspiel in den eigenen
Reihen zu halten.
Nach
dem 5. Zuspiel in Folge versucht die jeweilige Mannschaft,
ihren Torwart mit einem Flugball anzuspielen (= 1 Punkt).
Der Torhüter soll unter Einhaltung der 6 Sekunden Regel
den Ball wieder abwerfen.
Gespielt
wird jeweils 2 x 10 Minuten unter Einhaltung von 3 Minuten
Pause. |
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Variationen:
- Beide Torhüter einbeziehen
- 5 Kontaktbegrenzungen für Feldspieler (erhöhte
Anforderung in Bezug auf Freilaufen/Anbieten, Intensität)
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Trainingsmethode
Übung 6
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Ablauf des
Spiels
Die
Mannschaften versuchen, den Ball unter Einbeziehung des Torhüters
(Rückpassregel) in ihrer Hälfte zu sichern.
6
Zuspiele in Folge = 1 Punkt.
Nach
Balleroberung spielt die Mannschaft schnellstmöglich
den eigenen Torhüter an, der die Passfolge mit Anspiel
auf die Nachrückenden Spieler neu eröffnet. |
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Trainingsschwerpunkte:
- Überzahl durch Einbeziehung des Torhüters
- Trotzdem durch verkürztes Spielfeld höherer
Gegnerdruck als in Übung 5
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